Feuerungskontrollen im Kanton Zürich - Organisation und Ablauf

Saubere und sparsame Feuerungen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Luftreinhaltung und somit zur Erhaltung unserer Gesundheit. Deshalb verlangt die Luftreinhalteverordnung (LRV) die regelmässige Kontrolle von Öl- oder Gasheizungen sowie den Holzfeuerungen. Zudem bringt eine gut gewartete Anlage erhebliche Einsparungen bei den Heizkosten.

Die Organisation der Feuerungskontrolle von Öl, Gasfeuerungen bis 1000 kW und Holzfeuerungen bis 70 kW wurde im Kanton Zürich an die Gemeinden und Städte übertragen. Diese können zwischen zwei Kontrollmodellen wählen, sollen das gewählte Modell aber konsequent anwenden.

Entscheidet sich die Gemeinde oder Stadt für das «Modell 1», bleibt die Kontrolle in der Verantwortung des amtlichen Feuerungskontrolleurs. Er beurteilt, ob die Werte mit den Vorschriften der Luftreinhalteverordnung (LRV) eingehalten sind. Bei einer Überschreitung der Emissionsgrenzwerte übernimmt eine private Fachfirma die Nachregulierung oder Sanierung der Heizung. Eine Mehrzahl der Gemeinden und Städte hat sich in den vergangenen Jahren für das «Modell 2» entschieden. Das «Modell 2» bringt dem Hauseigentümer den Vorteil, dass er wählen kann wer seine Heizung kontrolliert. Entweder lässt er die Messung wie beim «Modell 1» vom amtlichen Feuerungskontrolleur durchführen oder seine Fachfirma übernimmt die Messung, Neuregulierung oder Sanierung der Anlage.

Folgende Firmen haben pro Kontrollart eine Zulassungsbefugnis für die periodische Feuerungskontrolle in Zürcher Gemeinden mit dem liberalisierten Modell 2:

Für die Feuerungskontrolle im Kanton Zürich zugelassene Fachfirmen

 

Für eine einheitliche und fachlich korrekte Feuerungskontrolle ist der Feuerungskontrolleur der Gemeinde, ausgebildet als Feuerungskontrolleur mit eidgenössischem Fachausweis, zuständig.

Liste der zuständigen Feuerungskontrolleure für die Gemeinden des Kantons Zürich

 

Übersicht über die verwendeten Feuerungskontrollmodelle in den Gemeinden

Feuerungskontrollmodelle in den Gemeinden

 

Feuerungskontrolle von Öl und Gasfeuerungen bis 1000 kW

Der Bund verlangt mit der Luftreinhalteverordnung (LRV) , dass Öl- und Gasheizungen einer regelmässigen Kontrolle unterzogen werden. Dabei unterscheidet man zwei obligatorische Kontrollarten:

  • Die Erst- oder Abnahmekontrolle von neuen oder sanierten Anlagen wird ausschliesslich durch einen Feuerungskontrolleur mit eidg. Fachausweis der Gemeinde durchgeführt. Sie ist vergleichbar mit einer Garantieabnahme. Dies gibt dem Betreiber die Sicherheit, dass die Anlage korrekt arbeitet und die Emissionsgrenzwerte gemäss LRV eingehalten werden.
  • Die Routinekontrolle findet alle zwei Jahre statt und wird durch einen amtlichen Feuerungskontrolleur oder durch eine anerkannte Fachfirma durchgeführt. Werden bei der Überprüfung Überschreitungen der Emissionsgrenzwerte gemessen, ist eine Nachregulierung und Nachkontrolle der Anlage durch eine anerkannte Fachfirma notwendig.